9 Tipps für Tracking-Anfänger (Teil 1)

Miriam Rahbar | | Kategorie: Online Marketing und SEO
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Wenn man eine Webseite oder einen Blog betreibt, dann ist es nicht damit getan, einen Tracking-Code z.B. von Google Analytics einzubinden. Mit diesen einfachen Tricks können Sie innerhalb kurzer Zeit mehr aus Ihrer Webseite herausholen.

1. Wählen Sie ein Tracking-Tool, das Sie als intuitiv empfinden

Im Grunde spielt es kaum eine Rolle, welches Tracking-Tool Sie verwenden. Alle gängigen Tools auf dem Markt bieten dieselben Grundvoraussetzungen und liefern Ihnen ähnliche Daten. Wählen Sie zu Beginn daher lieber ein „einfaches“ und kein überdimensioniertes Tool,  in das Sie sich ewig einarbeiten müssen.

2. Aussagekraft der Daten

Um Rückschlüsse über das Benutzerverhalten ziehen zu können, benötigt man eine gewisse Menge von Daten und das über einen bestimmten Zeitraum. Wenn man ein Tracking Tool frisch installiert oder eine Seite neu aufgesetzt hat, sollte man daher einige Zeit warten, bis man mindestens 50-100 Besucher täglich auf seiner Seite hat und erst dann mit der Analyse anfangen.

3. Besuche vs. Seitenaufrufe

Ein Besucher einer Webseite ruft üblicherweise mehr als eine Unterseite auf, daher unterscheiden sich die Anzahl der Besuche in der Regel von der Anzahl der Seitenaufrufe. Man kann jedoch nicht pauschal sagen, welche Zahl wertvoller ist, das hängt vom Kontext ab.
Der Effekt von Werbemaßnahmen lässt sich z.B. am Besten an der Anzahl der Besuche ablesen, während die Anzahl der Seitenaufrufe Rückschlüsse über den Interessantheitsgrad und die Benutzerfreundlichkeit der Seite zulassen.

4. Auswertung der Suchbegriffe

Mit jedem Tracking Tool lässt sich auswerten, welche Keywords die Benutzer auf eine Webseite geführt haben. Hieraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, welche Keywords noch Optimierungspotential in sich haben. Unter Umständen wundert man sich, über welche Keywords die Besucher auf die Seite gekommen sind und genau diese lassen sich in der Regel noch optimieren.

5. Einstiegsseiten

Über die Übersicht der Einstiegsseiten lässt sich erkennen, welche Unterseiten ein Besucher einer Webseite als erstes zu Gesicht bekommt. Hieraus ergibt sich enormes Verbesserungspotential. Ist die Seite attraktiv und interessant? Bietet die Seite Links zu allen wichtigen Zielen (z.B. Kontaktformular, Warenkorb usw.)?
Eventuell stellt man auch fest, dass Unterseiten nicht so häufig direkt aufgerufen werden, obwohl diese eventuell sogar intensiv beworben werden.

Hier gehts zum 2. Teil: 9 Tipps für Tracking-Anfänger (Teil 2)

 

Autorin: Miriam Rahbar

Miriam Rahbar ist seit 4 Jahren Geschäftsführerin der Firma mikosol. Sie ist außerdem als freiberufliche IT-Beraterin für verschiedene Unternehmen tätig. Schwerpunkte sind hierbei die Konzeption von ECommerce Systemen und komplexen Webanwendungen.

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